Bausteine für einen Gottesdienst an Silvester 2020

Foto: Clara Diercks / pixelio.de
Einführung:
Im letzten Jahr kursierte im Internet eine kleine Zeichnung von einem Kind, das die Hände gefaltet hat und zu Gott betet. Daneben stand: Lieber Gott, kannst du bitte 2020 löschen und neu installieren? Es hat ein Virus.
Dies Jahr wäre besser nicht gewesen – so werden sicher viele denken: die krank geworden sind, die Angehörige verloren haben, die in Existenznot geraten sind, die unter dem Lockdown gelitten haben. Aber es gibt auch das andere. Eine Frau sagte mir: Dies war für mich ein gutes Jahr: Ich habe Arbeit und eine Wohnung gefunden. Meine Mutter musste operiert werden und alles ist gut gegangen.
Das alte Jahr, es ist wie ein Koffer vollgestopft mit Ereignissen: gute und schlechte. Wir können nur mit diesem Koffer in das Neue Jahr reisen. Auch das, was wir gerne auspacken würden, wirkt noch irgendwie nach, nichts lässt sich rückgängig machen. Aber mit dem Propheten Jesaja hoffen wir: „Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihrs denn nicht?“ (Jes 43,18-19).
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