Spiritualität

IMG 0412

 

In unserer Kirche, im Morgen,
wird das Wort Jesu nicht nur verkündet sondern auch gelebt.

Wird der Mensch,
jeder so, wie er ist,
geliebt.

Wird getanzt und gelacht und gefeiert.
Wird das Brot geteilt und das Leid.
Wird der Wein geteilt und die Freude.

In dieser Kirche, im Morgen,
siegen Mut und Liebe, Barmherzigkeit und Mitgefühl
über Angst und Machtgier, Ausgrenzung und Selbstmitleid.

In dieser Kirche, im Morgen,
sind
Frau und Mann
Kind und Greis
Homo und Hetero
arm und reich
gebunden und ungebunden
zusammen und allein.

Willkommen an jedem Ort und willkommen in jeder Berufung.
Willkommen als lebendiger Widerschein von Gottes liebendem Blick.

Andrea Voß-Frick

Frauen waren die ersten Osterzeuginnen... und irgendwann in der Kirchengeschichte haben die Kirchenmänner sie zum Schweigen verurteilt. Nur eine wurde auf den Sockel gestellt: Maria. Das Zeugnis der Auferstehung macht Mut zum Aufstehen. Frauen stehen auf. Mit "Maria 2.0 " haben Frauen in der Kirche eine Initiative begründet, die nicht nur Maria vom Sockel holen und wieder in die Mitte der Gläubigen stellen will, sondern, die ganz konkret in einem offenen Brief an Papst Franziskus , die Veränderungen einfordert, die biblisch in den Evangelien in Blick auf Menschenfreundlichkeit und Frauengerechtigkeit grundgelegt sind. Das hat was Österliches...
( www.mariazweipunktnull.de )

Segen zum Jahr

Der Herr über Jahr und Tag
Zeit und Stunde
Er gehe mit dir
und segne dich

Er lasse dein Leben gedeihen
deine Hoffnung nicht ins Leere laufen
Er stelle deine Geduld
nicht zu lange auf die Probe
und beflügle deine Freude

Der Herr behüte dich
Er berge dich im Mantel seines Trostes
und stelle dich immer wieder auf die Füße

Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten
Er bringe Licht in alle Verwirrungen
lasse deine Beziehungen gelingen
und Wegweiser zu den Friedensbrücken aufscheinen

Der Herr sei dir gnädig
wenn Ratlosigkeit dich lähmt
Er entspanne deine Sorgenfalten
und lasse dich das Lachen nicht verlernen

So segne dich der Herr.

 

40 Jahre „Gasthaus in neuer Offenheit“

Mit dem 1. Advent 1978 beginnt für das 600 Jahre alte Gasthaus „zum Heiligen Geist" ein neues Kapitel. Auf dem Hintergrund einer Option für die Armen und der Suche nach neuen Wegen eines Glaubens in der Stadt, „füllt" eine Kommunität von Hiltruper Missionsschwestern, Canisianerbrüdern und Pfarrer Bernhard Lübbering - Gasthaus und Gastkirche in Recklinghausen in neuer Weise. Die Türen der Gastfreundschaft wurden mit dem  ersten Advent 1978 weit geöffnet und man setzte neue Akzente in Diakonie und Citypastoral.

In diesem Jahr 2018 schauen wir auf vierzig Jahre neuen Weges zurück und laden gleichzeitig ein - mit uns - den Blick zu öffnen für das Jetzt und den weiteren Weg.

Begegnungen und Impulse in diesen Tagen - und darüber hinaus - mögen uns dabei Hilfe sein.  

Wolfgang Thierse   - 11. November 2018 – Martinsgottesdienst Recklinghausen  Bild1                                        

Christ sein im Einwanderungsland Deutschland

Mehr als ein Viertel-Jahrhundert ist das erst her: die friedliche Revolution, die Überwindung des Ost-West-System-Konflikts, die Vereinigung Deutschlands und die Überwindung der Spaltung Europas. Welche Euphorie damals, welche Hoffnungen auf ein goldenes Zeitalter des Friedens! Und schon wieder erleben wir eine neue, dramatische Wendung der Geschichte. Hunderttausende Flüchtlinge kommen nach Europa, nach Deutschland – eine Bewegung, die vermutlich anhalten wird und die manche von einer neuen Völkerwanderung sprechen ließ. Sie trifft auf ein verunsichertes, zerstrittenes Europa, Deutschland darin eingeschlossen. Keiner weiß genau, welche Veränderungen diese Entwicklung bewirken wird, vermutlich aber werden die Wirkungen der nun nicht mehr leugbaren Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland geworden ist, viel folgenreicher sein als die der Wiedervereinigung.

Weiterlesen: Wolfgang Thierse

Romero PlatzRomero

Seit Sonntag, 14.10.2018, heißt der Platz vor dem Gasthaus „Romero Platz“ 

Romero Platz

Benannt nach Oscar Arnulfo Romero, Anwalt der Armen und Verfolgten,   

eine Stimme der Gerechtigkeit in der Militärdiktatur El Salvadors

Und ein Märtyrer für Menschenrechte in Gesellschaft, Kirche und Welt.

Geboren: 15.08.17

Bischof von San Salvador: 1977

Ermordet: 24.03.1980

„Mich kann man töten, nicht aber die Stimme der Gerechtigkeit.“ (O.Romero)

Gasthaus und Gastkirche

Vor mehr als 600Jahren ist dieser Ort – als Bürgerstiftung – für Arme und Pilger gegründet worden.

Bis heute ist er in dieser Intention eine offene Tür für Menschen, die es – wie auch immer – schwer haben.

Und es ist als Citykirche ein Ort für Menschen, die spirituell suchend und religiös offen unterwegs sind.

Spiritualität und soziales Engagement, Stille und Aktivität kennzeichnen diesen Ort, an dem jede und jeder willkommen ist – unabhängig von Weltsicht, Nation oder Religion.

Save
Cookies Nutzereinstellung
Wir nutzen nur essentielle Session-Cookies, die für die einwandfreie Funktion unserer Webseite notwendig sind.
Alle akzeptieren
Alle ablehnen
session
Essentielle Session-Cookies, die für die einwandfreie Funktion unserer Webseite notwendig sind.